MÉLANGE – 30 JAHRE ATELIERHAUS MENGERZEILE / GRUPPENAUSSTELLUNG IM NEUROTITAN 9.3. — 30.3.2024

Gruppenausstellung der Künstler des Atelierhauses Mengerzeile 9.3. — 30.3.2024


rbb-Radiobericht über die Ausstellung:
kultur aktuell - Bericht über Gruppenausstellung Mélange



Eröffnung: 9.3.2024 18 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 12 — 20 Uhr
Ort: Galerie Neurotitan, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin


KUNST KURZFILME MENGERZEILE @ KINO CENTRAL
21.03. & 26.03.2024 19 Uhr


In einer Hauptstadt, die sich in ständigem Wandel und Umbruch befindet, ist es beruhigend, auf eine Konstante zu stoßen. Das Atelierhaus Mengerzeile ist so ein Ort, der seit über 30 Jahren zur Berliner Kunstszene beiträgt – allen Widrigkeiten zum Trotz.


Im Jahr 1993 zog eine Gruppe von KünstlerInnen in die ehemalige Piano-Fabrik am Mauerstreifen zwischen Alt-Treptow und Neukölln ein. Es folgten produktive Jahre - das Atelierhaus Mengerzeile etablierte sich offiziell als Künstlervereinigung und schuf einen lebendigen neuen Kunstort mit dreißig Ateliers, der Galerie Kunsthalle m3, einem internationalen Gastatelier und dem Amiga Club. Im Zuge der Gentrifizierung Berlins drohte auch dieser Raum zu verschwinden. Im Jahr 2018 – dank anhaltender Bemühungen unsererseits, langjähriger Verhandlungen mit dem Berliner Senat, dem Bezirksamt Treptow u.a. sowie der Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer – wurde die Existenz des Atelierhauses langfristig gesichert. Auch die öffentlichen Berliner Medien standen hier an unserer Seite. Aktuell arbeiten im Atelierhaus 36 Künstler:innen aus verschiedenen Bereichen wie Malerei, Skulptur, Konzeptkunst, Film, Fotografie und Design. Diese Mélange von internationalen Kreativen, ihren vielfältigen Positionen, Philosophien und Perspektiven, steht auch für die widerständigen Momente die Kunst zeigen kann, um sich gegen Verdrängung zu stellen.


Wir finden es besonders spannend, in der Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg auszustellen – einer Kunstoase, die sich, den alten Wiener Kaffeehäusern ähnlich, seit drei Jahrzehnten in Berlin Mitte als wichtiger Ort der Debatte und des künstlerischen Austauschs behauptet.


Die Ausstellung zeigt auch, dass solche gewachsenen Kunsträume intakt bleiben müssen, um mit diesen Veränderungen kreativ arbeiten zu können – oder in Bowie‘s Worten – „turn and face the strange …“ (David Bowie (1971): Changes).


KünstlerInnen:

PAUL BARNETT
MARIELE BERGMANN
ULRIKE BERNARD
MARK BRAUN
CLAUDIA BRIESKE
PATRICK BRUNKEN
CLEMENS BRUNNER
ALEXANDER DEMETRIADES
ZENO GRIES
ANE-MARTHA HANSGÄRD
JULIANE HENRICH
KATJA HOMMEL
CLARA JORIS
MAX KERKHOFF
KARIN KERKMANN
KARSTEN KRAUSE
MICHELLE LLOYD
MARTA MARCÉ
JENS MARTENS
NANNE MEYER
EVA NOACK
ENDA O'DONOGHUE
ILONA OTTENBREIT
HALEH REDJAIAN
MIRAE KH RHEE
CAMERON RUDD
MARGIT SCHILD
ANNETTE SCHMIDT
HILDEGARD SKOWASCH
MARGUND SMOLKA
ONA TAV
THOMAS TUCHEL
ALEXANDER WAGNER
ANDREAS WALTHER
EVA AM WINNERSBACH
MARIANNE WIRRIES




Herzlichen Dank für die Förderung und Unterstützung geht an:

neurotitan

Haus Schwarzenberg